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Guten Abend und herzlich willkommen zu unserer Sonderberichterstattung. Wir beginnen mit einer brandaktuellen Entwicklung, die das Karibische Meer in eine Zone extremer Gefahr verwandelt: **Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat Alarmstufe Rot fĂŒr den venezolanischen Luftraum ausgerufen.**
Nachdem wir die "Operation Southern Spear" in den letzten Tagen umfassend analysiert haben, sehen wir nun die physischen Auswirkungen dieser maximalen Druckstrategie.
Die FAA, die Federal Aviation Administration der USA, erlieĂ ein hochrangiges Sicherheits-NOTAM, die Warnung KICZ A0012/25, die alle Fluggesellschaften weltweit auf ernste Risiken ĂŒber Venezuela aufmerksam macht. Dieses NOTAM betrifft die gesamte Fluginformationsregion (FIR) MaiquetĂa (SVZM), die das venezolanische Staatsgebiet sowie Teile der sĂŒdlichen Karibik abdeckt.
*Der FAA-Alarm erklĂ€rt explizit eine âpotenziell gefĂ€hrliche Situationâ fĂŒr die zivile Luftfahrt in allen Höhenlagen, einschlieĂlich Flugzeugen am Boden auf venezolanischen FlughĂ€fen.**
Die aufgefĂŒhrten Risiken sind alarmierend:
Eine **erhebliche Verschlechterung der Sicherheitslage** im Allgemeinen.
Eine **deutliche Zunahme militÀrischer AktivitÀten** sowohl in Venezuela als auch in angrenzenden Gebieten.
**Anhaltende Störungen der GNSS-/GPS-Signale** (Jamming und Spoofing), die seit September festgestellt wurden.
Die **Möglichkeit von Bedrohungen fĂŒr Zivilflugzeuge** in jeder Flugphase, selbst durch tragbare Flugabwehrsysteme (MANPADS) oder Fehler bei der Identifizierung.
Obwohl das NOTAM selbst keine FlĂŒge verbietet, hat es die Luftfahrtindustrie sofort in Aufruhr versetzt. Betreiber aus den USA sind nun verpflichtet, der FAA geplante FlĂŒge 72 Stunden im Voraus zu melden und VorfĂ€lle sofort zu berichten.
Das Ergebnis ist dramatisch: **Die Live-Flugverfolgungsdienste zeigen den venezolanischen Himmel als ein leeres Vakuum.**
Fluggesellschaften wie Iberia, TAP Air Portugal, Avianca, Gol und Latam reagierten unmittelbar mit der **Annullierung oder kostenintensiven Umleitung** ihrer kommerziellen Routen. Die kolumbianische Aerocivil sah sich gezwungen, spezielle Ăberwachungsmechanismen fĂŒr die Fluggesellschaften zu aktivieren, da die Sicherheit in der FIR MaiquetĂa nicht mehr gewĂ€hrleistet ist.
Dieser "Luft-Schock" ist nicht nur ein logistisches Problem; er ist das **unĂŒbersehbare Vorspiel zu militĂ€rischen Aktionen**. Die Abwesenheit kommerzieller FlĂŒge ĂŒber dem Gebiet wird von Analysten als das "Luftvakuum" interpretiert, die Ruhe vor der erwarteten Angriffswelle oder direkten Intervention.
Der formelle Name der Operation, **âOperation Southern Spearâ** (Operation SĂŒdlanze), der vom KriegssekretĂ€r Pete Hegseth bekannt gegeben wurde, markiert einen entscheidenden Wendepunkt. Experten betonen: **Wenn einer militĂ€rischen Mission ein Name gegeben wird, ist sie offiziell aktiviert â die Planungsphase ist abgeschlossen, die AusfĂŒhrung steht bevor.**
Das Ziel ist es, das sogenannte Narko-Terroristen-Regime in Venezuela in die Knie zu zwingen. Die offiziellen Ziele des SĂŒdkommandos (Southcom) sind breit gefĂ€chert und umfassen:
Die **Abschreckung** illegaler Drogennetzwerke.
Die **Zerschlagung** transnationaler Bedrohungen.
Die **Sicherung der Karibik** und die **Verteidigung des Heimatlandes** (der Vereinigten Staaten).
Die Verbesserung der KapazitÀten zur **Erkennung, Zerstörung und Demontage** illegaler Schleusernetzwerke.
*Das militĂ€rische AusmaĂ ist beispiellos in der Geschichte der sĂŒdlichen HemisphĂ€re.**
Im Zentrum dieser Armada steht die **USS Gerald R. Ford** (CBN78), der gröĂte FlugzeugtrĂ€ger der Welt. Er und seine TrĂ€gerkampfgruppe, die Battle Group 12, erhöhen die Feuerkraft und die operativen FĂ€higkeiten auf ein Niveau, das in dieser Region noch nie zuvor gesehen wurde.
Zur Gruppe gehören Lenkwaffenzerstörer wie die USS Maahan und die USS Brin Bridge. **Wichtig: Die FlugzeugtrĂ€gergruppe fĂŒhrt Dutzende von Tomahawk-Marschflugkörpern mit sich, die Ziele weit im Inneren Venezuelas angreifen könnten.**
Aber die Operation beschrÀnkt sich nicht auf die Marine. Wir sehen eine multidimensionale, "umfassende Strategie":
Elemente der **82. Luftlandedivision** (*All American*) sind in der Region stationiert.
Strategische Bomber, darunter **B-52- und B-1-Bomber** der US-Luftwaffe, wurden ĂŒber dem Karibischen Meer dokumentiert.
Angriffsdrohnen des Typs **MQ-9 Reaper** und Tarnkappen-Jagdbomber **F-35** des Marine Corps sind ebenfalls Teil des Aufgebots.
Insgesamt befinden sich Berichten zufolge **ĂŒber 15.000 US-MilitĂ€rangehörige** in der Region.
Trotz der offiziellen Rhetorik vom Kampf gegen den Narko-Terrorismus ist die Operation Southern Spear hochgradig umstritten, insbesondere auf internationaler Ebene.
Bevor die Operation offiziell benannt wurde, hatte das US-MilitĂ€r in den letzten Monaten bereits **mindestens 20 mutmaĂliche Drogenboote** in der Karibik und im Pazifik angegriffen. Diese Angriffe forderten ihren Tribut: **Rund 80 Menschen wurden dabei getötet.**
Kritiker werfen der US-Regierung vor, das Völkerrecht zu verletzen. Experten von Human Rights Watch bezeichnen diese Angriffe als **illegale auĂergerichtliche Hinrichtungen**, da es sich beim Drogenhandel um organisierte KriminalitĂ€t und nicht um einen bewaffneten Konflikt im Sinne des Völkerrechts handelt. Die Opfer, die sich auf diesen Booten befanden, hĂ€tten vor Gericht gestellt werden mĂŒssen.
*Einige VerbĂŒndete der USA sind aufgrund der LegalitĂ€t dieser Angriffe bereits auf Distanz gegangen.** Es gibt Berichte, wonach das Vereinigte Königreich die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an die USA eingestellt hat, weil es die RechtmĂ€Ăigkeit dieser militĂ€rischen SchlĂ€ge in Frage stellt.
Die Trump-Regierung hĂ€lt an der BegrĂŒndung fest, dass die Drogennetzwerke eine existentielle Bedrohung fĂŒr die Sicherheit der USA darstellen. Sie argumentiert, dass das Karibische Meer **Amerikas âNachbarschaftâ** sei und daher geschĂŒtzt werden mĂŒsse.
Die Strategie geht weit ĂŒber die Zerstörung von Schnellbooten auf See hinaus. Experten interpretieren die "Southern Spear" als eine Strategie zur **BekĂ€mpfung der Wurzel des Problems**, nĂ€mlich der transnationalen kriminellen Organisationen und der mit ihnen verbundenen Staaten, insbesondere des **Cartel de los Soles** in Venezuela.
Das Ziel ist es, die kriminelle Superstruktur, die unter dem Schutz des Regimes von NicolĂĄs Maduro operiert, zu zerschlagen und zu enthaupten.
PrĂ€sident Trump wurden verschiedene **Optionen fĂŒr Angriffe auf Landziele** in Venezuela vorgelegt. Diese Optionen reichen von prĂ€zisen SchlĂ€gen zur Eliminierung militĂ€rischer KapazitĂ€ten bis hin zu umfassenden Operationen, die einen **Regimewechsel** herbeifĂŒhren sollen.
MilitÀranalysten sprechen von sechs möglichen Szenarien. Die wahrscheinlichsten sind:
1. **Operationen zur Neutralisierung der Luftabwehr:** Angriffe auf Radarsysteme und Flugabwehrbatterien, um den Himmel fĂŒr US-Flugzeuge zu sichern.
2. **EnthauptungsschlĂ€ge:** Gezielte Angriffe gegen die FĂŒhrungsebene des Regimes (Maduro, Padrino, Cabello).
3. **Spezialoperationen:** Einsatz von SpezialkrÀften zur Festnahme oder Eliminierung hochrangiger Zielpersonen.
*Achtung, diese Information ist besonders brisant:** Es wurde bestĂ€tigt, dass US-SpezialkrĂ€fte bereits **heimlich nach Venezuela eingesickert** sein könnten und auf den Beginn der militĂ€rischen AktivitĂ€ten warten, um eine "Blitzaktion" zur Ergreifung des Regimes durchzufĂŒhren.
Gleichzeitig wird die MilitĂ€roperation durch eine massive **FinanzkriegsfĂŒhrung** flankiert. Ein "Heer von Ermittlern" soll verdĂ€chtige Gelder â SchĂ€tzungen zufolge bis zu 50 Milliarden Dollar â einfrieren, die mit dem Cartel de los Soles in Verbindung stehen.
Die US-Regierung verstĂ€rkt auch die **juristische Strategie**. Die formelle Benennung des Cartel de los Soles als auslĂ€ndische Terrororganisation ermöglicht es, gerichtliche, finanzielle und militĂ€rische MaĂnahmen gegen die Vermögenswerte und Netzwerke des Kartells in jedem Land zu ergreifen.
Angesichts dieses beispiellosen US-Aufgebots stellt sich die Frage: Was kann die venezolanische MilitÀrluftfahrt (AMB) entgegensetzen?
Die venezolanische Verteidigungsstrategie beruht auf zwei SĂ€ulen: Dem **Integral Aerospace Defense Command (CODAI)** und den Kampfflugzeugen.
*1. Die Radar- und Raketenabwehr:**
Venezuela verfĂŒgt ĂŒber ein Netzwerk von RadargerĂ€ten, darunter mindestens 38 chinesische und 11 russische Systeme. Zudem besitzt das Land russische Flugabwehrraketensysteme wie das **Buk M2EK** (SA-17) und das **Antey 2500 / S-300VM**.
*Der groĂe Schwachpunkt: SchĂ€tzungen zufolge ist fast die HĂ€lfte dieser Radarsysteme auĂer Betrieb.** Die alten Pechora 2M-Systeme sind ebenfalls von zweifelhafter Einsatzbereitschaft.
*2. Die Kampfflugzeuge:**
**Sukhoi Su-30MK2 (Russland):** Derzeit das RĂŒckgrat der Jagdflieger. Von 24 gekauften Einheiten sind nach UnfĂ€llen und mangelnder Wartung **aktuell nur etwa 4 Flugzeuge voll einsatzbereit**. Obwohl sie ĂŒber Lenkwaffen zur See- und BodenbekĂ€mpfung verfĂŒgen, sind ihre Luft-Luft-Raketen (R-73, R-27) **den amerikanischen AIM-9X und AMRAAM-Raketen weit unterlegen**.
**Lockheed Martin F-16 Fighting Falcon (USA):** Der historische Stolz Venezuelas. Aufgrund von US-Sanktionen konnten Ersatzteile nur schwer beschafft werden, und Modernisierungen wurden gestoppt. Von den 19 verbleibenden Jets sind **aktuell nur vier Maschinen einsatzbereit**. Ihre Sensoren sind veraltet, und sie sind gröĂtenteils auf ungelenkte Waffen angewiesen. Die verwendeten AIM-9P Sidewinder-Raketen gelten in einem modernen Szenario als **obsolet**.
**Hongdu K-8W Karakorum (China):** Wird fĂŒr Training und leichte Angriffe eingesetzt und hat die höchste operative VerfĂŒgbarkeit. **Ihre KampffĂ€higkeit gegen US-StreitkrĂ€fte wird jedoch als Null eingeschĂ€tzt.**
*Kritische MĂ€ngel:** Der AMB fehlen entscheidende FĂ€higkeiten: **Es gibt keine Luftbetankungsflugzeuge, keine FrĂŒhwarnflugzeuge (AEW&C) und keine Flugzeuge zur elektronischen KriegsfĂŒhrung.**
Die venezolanische Kampfflotte ist technisch ein **Orchester mit High-End-Instrumenten, aber die HÀlfte davon ist verstimmt und dem Dirigenten fehlen die Noten und die VerstÀrker**, um gegen die amerikanische MilitÀrmacht zu bestehen.
Die Operation Southern Spear hat nicht nur in Caracas, sondern auch in den NachbarlĂ€ndern fĂŒr NervositĂ€t gesorgt.
*Die Reaktion Kolumbiens:**
Der kolumbianische PrĂ€sident Gustavo Petro hat sich in diesem Konflikt Ă€uĂerst herausfordernd positioniert und das Maduro-Regime verteidigt. Analysten sehen in seiner Haltung ein Zeichen fĂŒr die tiefe Verstrickung Kolumbiens in die transnationalen kriminellen Netzwerke, die in Venezuela operieren. Petro warnte davor, dass das kolumbianische Volk eine US-Aggression nicht hinnehmen werde. Diese Verteidigung Maduros wird in Washington als potenzieller Versuch interpretiert, Narko-Terroristen zu schĂŒtzen.
*Die geopolitische Achse:**
Washington hat VerbĂŒndete in der Region um sich geschart. LĂ€nder wie Argentinien, Guatemala, Ecuador und El Salvador sind zu SchlĂŒsselpartnern in der Koalition geworden, die StĂŒtzpunkte und Geheimdienstzusammenarbeit fĂŒr die Operationen bereitstellen. Ecuador erlaubte die Einrichtung von MilitĂ€rstĂŒtzpunkten fĂŒr US-Operationen.
Gleichzeitig haben Russland und China ihre UnterstĂŒtzung fĂŒr Maduro bekrĂ€ftigt.
*Das Timing und die psychologische KriegsfĂŒhrung:**
Die maximale Druckstrategie zielt darauf ab, **tektonische BrĂŒche** innerhalb der venezolanischen Machtstrukturen zu erzeugen. Der massive Aufmarsch und die stĂ€ndige Unsicherheit sollen die LoyalitĂ€t der bolivarischen StreitkrĂ€fte untergraben.
US-Analysten gehen davon aus, dass die militĂ€rische Aktion zeitlich begrenzt sein wird, möglicherweise nur wenige Wochen. Es wird spekuliert, dass die Operation so terminiert ist, dass die Kampfgruppe der USS Gerald R. Ford bis zum **25. oder 26. November** in ihren Heimathafen zurĂŒckkehren könnte, um den Soldaten die Teilnahme an Thanksgiving zu ermöglichen.
Dies deutet darauf hin, dass die EntscheidungstrÀger in den USA von einem **schnellen, entscheidenden Sieg** ausgehen, sei es durch einen Enthauptungsschlag oder den Zusammenbruch des Regimes kurz nach den ersten Angriffen.
Die **Stille am Himmel ĂŒber MaiquetĂa** ist somit nicht nur eine SicherheitsmaĂnahme, sondern das deutlichste Signal, dass die **militĂ€rische Uhr in Venezuela nun ablĂ€uft.**